Das Bayerische Forschungsnetzwerk für Molekulare Biosysteme (BioSysNet)

BioSysNet ist Teil des Bayerischen Forschungszentrums für Molekulare Biosysteme (BioSys-M). Dieses umfasst neben dem Forschungsnetzwerk BioSysNet auch das Kernzentrum, welches sich in Genzentrum und Forschungsneubau gliedert. 

 

Ziel des Bayerischen Forschungsnetzwerks für Molekulare Biosysteme ist es, die in Bayern bestehenden Kompetenzen in der Biosystemforschung zu bündeln. Dadurch wird die internationale Sichtbarkeit Bayerns auf diesem innovativen Forschungsfeld gestärkt. Das Netzwerk baut auf der Expertise des seit 2004 bestehenden Bayerischen Genomforschungs-Netzwerks (BayGene) sowie das 2008 gegründete Bayerischen Immuntherapie-Netzwerks (BayImmuNet) auf.

Mit einer Laufzeit von fünf Jahren werden 24 Projekte an verschiedenen bayerischen Universitäten und Universitätsklinika in Erlangen, München, Regensburg und Würzburg gefördert. Das Netzwerk setzt sich zum einen aus neu etablierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die ein neues Forschungs- vorhaben in Bayern etablieren und zum anderen aus herausragenden, bereits in Bayern ansässigen, Forschergruppen zusammen. In ihren Projekten verfolgen sie das Ziel die Funktionen der molekularern Biosysteme aufzuklären. Im Fokus steht die Analyse komplexer biologischer Regulationssysteme. Dieses interdisziplinäre Unterfangen erfordert die koordinierte Zusammenarbeit von Biochemie, Genetik, Bioinformatik, Biophysik und Medizin. Mit neuesten Methoden und Technologien soll die Regulation des Genoms auf zellulärer und molekularer Ebene aufgeklärt.

Das zentrale Anliegen ist die Entwicklung moderner diagnostischer Verfahren und Therapieansätze, dafür schafft das Netzwerk ideale Voraussetzungen. So kann Spitzenforschung auf internationalem Niveau garantiert werden. Eine schnelle und effiziente Umsetzung der geplanten Forschungsvorhaben ist durch den intensiven Austausch zwischen den Gruppen des Netzwerks gewährleistet.